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SUMMARY:TOUCHPOINTS - Spurenwerkstatt in Würzburg - bereits gebucht!
DESCRIPTION:  \nWas sind Touchpoints? \nTouchpoints sind Orte in Würzburg\, an denen die Geschichte des Nationalsozialismus sichtbar wird.\nWohnhäuser. Plätze. Ehemalige jüdische Einrichtungen. Gerichte. Geschäfte.\nOrte\, die von Ausgrenzung\, Verfolgung\, Widerstand und Solidarität erzählen. \nWir fragen: \nWelche Spuren sind heute noch sichtbar?\nWie wird erinnert – und wie sollte erinnert werden?\nWas lösen diese Orte heute bei uns aus? \nUnsere Erinnerungsarbeit schafft Raum für Austausch\, Reflexion und unterschiedliche Perspektiven in einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft. \nSo laufen die Projekttage ab: \nJugendgruppen aus Würzburg begeben sich für einen Tag auf Spurensuche (08:30 – 14:30 Uhr). \n1) Stadtrundgang – Berührung erleben \nGeführter Rundgang zu ausgewählten Orten in der Würzburger Innenstadt.\nGeschichte entdecken – Resonanz wahrnehmen – ins Gespräch kommen. \n2) Spurenwerkstatt – Forschen & Gestalten \nIhr recherchiert zu einem konkreten historischen Ort:\nBiografien und Hintergründe\nhistorische Quellen\nBilder und Tondokumente \nIhr entwickelt eigene Texte\, Perspektiven und Beiträge. \n3) Produktion – Stimmen hörbar machen \nIm Studio entstehen Audioaufnahmen und digitale Inhalte.\nEure Ergebnisse werden Teil einer Online-Sammlung mit interaktiver Karte – Grundlage für digitale Stadttouren und eine öffentliche Führung. \nDas entsteht im Projekt: \nEine Online-Sammlung mit 20–30 historischen Berührungspunkten\nDrei digitale Stadtführungen (per App nutzbar)\nEine öffentliche Stadtführung mit Beteiligung der Jugendlichen \nGeschichte wird digital zugänglich – über Smartphone und Touchscreen. \nMitmachen können Gruppen bis max. 18 Personen\nJugendgruppen & Jugendverbände\nJugendzentren & -treffs\nSchüler:innen (freiwillig\, ab 8.Klasse)\nAuszubildende sozialpädagogischer Fachrichtungen \nDie Projekttage werden maßgeblich von jungen Menschen selbst geplant und durchgeführt – begleitet von pädagogischen Fachkräften. \nUnser Ziel: \nWir möchten zeigen: \nNationalsozialistische Ausgrenzung und Gewalt geschahen nicht „irgendwo“\, sondern hier in Würzburg.\nDurch die Arbeit an konkreten Orten und Biografien wird Geschichte greifbar – persönlich\, nah und relevant. \nGeschichte entdecken – Spuren lesen – Perspektiven teilen\nTOUCHPOINTS – Würzburg erinnert. Und du bist Teil davon. \nDie Teilnahme ist für Gruppen kostenfrei! \n  \n \nDas Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert.
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SUMMARY:jubi-pass - Migration als Normalität – Eine rassismuskritische Annäherung
DESCRIPTION:  \nMenschen wandern. Seit jeher.\nVon vertrauten Orten in unbekannte Räume.\nVon Unsicherheit in Hoffnung.\nVon Krieg in Sicherheit.\nVon Enge in Möglichkeiten. \nMigration ist kein Ausnahmezustand – sie ist Teil menschlicher Geschichte. Und doch wird sie in öffentlichen Debatten häufig als Besonderheit markiert: als Problem\, als Herausforderung\, als „Anderssein“. \nIn diesem Basismodul setzen wir uns kritisch mit dem Migrationsbegriff auseinander. Dabei geht es nicht nur um geografische Bewegung\, sondern um gesellschaftliche Zuschreibungen\, um Fragen von Zugehörigkeit und Ausgrenzung – und um die Rolle von Machtverhältnissen in einer Migrationsgesellschaft. \nGemeinsam beschäftigen wir uns mit Fragen wie: \n\nWas verstehen wir unter Migration – historisch\, politisch und gesellschaftlich?\nWarum verlassen Menschen ihre Herkunftsorte?\nWer gilt als „Migrant:in“ – und wer nicht?\nWie wirken Begriffe wie „Migrationshintergrund“ im Alltag?\nUnd was hat das alles mit Rassismus und Diskriminierung zu tun?\n\nDas Modul verbindet fachliche Impulse aus der Migrations- und Rassismusforschung mit interaktiven Methoden und gemeinsamer Reflexion. Ziel ist es\, Migration als Normalität gesellschaftlicher Entwicklung zu begreifen und zugleich die Mechanismen zu erkennen\, durch die Differenzen hergestellt und Ungleichheiten stabilisiert werden. \nDabei geht es nicht um einfache Antworten\, sondern um Perspektivwechsel: um das Verlernen scheinbar selbstverständlicher Bilder – und um die Entwicklung einer diskriminierungssensiblen Haltung für pädagogische und gesellschaftliche Praxis. \nIhre Trainer:innen:  \nOliver Berger (er/ihm) ist Referatsleitung für „qualifiziert“ in der Jugendbildungsstätte Unterfranken. Als Bildungsreferent begleitet er Gruppen und Klassen bei der Etablierung positiver Gruppendynamiken und der Entwicklung wertschätzender Gemeinschaften. Vereine und Institutionen unterstützt er bei der Durchführung rassismuskritischer Öffnungsprozesse. Seit 2009 ist er selbstständig im Bildungsbereich tätig und arbeitet mit Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei bringt er umfassende Expertise in den Bereichen Kommunikation und aufrichtiges Miteinander ein. Seit 2016 bringt Oliver zudem Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg in seine Arbeit ein und unterstützt Menschen darin\, Konflikte friedlich und respektvoll zu lösen. \nAnna Konopczynska (sie/ihr) ist Bildungsreferentin in der Jugendbildungsstätte Unterfranken im Referat grenzenlos\, ausgebildete Soziologin. Als Trainerin hat sie vielfältige Erfahrungen im internationalen Kontext gesammelt – mit den Schulklassen und bei den deutsch-polnischen Jugendbegegnungen\, aber auch bei Erwachsenenbildung in Rahmen von europäischen Solidaritätskorps. Zu ihren Interessen- und Schwerpunkten zählen Fragen der Machtverhältnisse\, der Sprache und der Stellung der Frau in der Gesellschaft aus historischer Perspektive. \n  \nHinweis zur Sprache: Deutsch \nAnmeldeschluss: 5 Tage vor Veranstaltung \nDer Link zur Veranstaltung wird nach Anmeldung zugesandt \n  \nDie Veranstaltung wird mit Mitteln des Bayerischen Jugendringes (Aus- und Fortbildung ehrenamtlichen Jugendleiter:innen (AEJ)) gefördert.
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