Weg der Erinnerung

Unter dem Motto „Wir wollen uns erinnern“ gedenken in Würzburg und Unterfranken seit 2010 Menschen der jüdischen Opfer der Deportationen von 1941–1944. Knapp 1.500 Deportierte mussten sich im Platz’schen Garten, einem Vergnügungslokal am heutigen Friedrich-Ebert-Ring, zur Abfertigung einfinden. Von dort liefen sie unter Bewachung mit Gepäck zum Güterbahnhof Aumühle, dem „Aumühl Ladehof“, wo die Züge zur Vernichtung abfuhren. Der „Weg der Erinnerung“ zeichnet diese Strecke nach. Ein Denkmal von  Benediktinerpater Meinrad Dufner erinnert am damaligen Sammelpunkt an die Deportation und Ermordung der jüdischen Unterfranken.

Die Touren sind ideal für alle Gruppen, die sich in einer “bewegten” Seminareinheit, mit der Geschichte der Deportation von Menschen im Nationalsozialismus auseinandersetzen wollen.

Die Gruppen gehen den 1,8 km langen Weg nach, verweilen bei den Stelen und setzen sich auch mit der „Sichtbarkeit der Deportierten“ für Bürger Würzburgs, auseinander

Unsere Referent:innen stellen sich auf alle Altersklassen und Bildungshintergründe ein.

 

Dauer ca. 90 Minuten Preis: 140 € / Gruppe oder 120 € für Gäste der Jubi

 

Folgende Basisthemen können in diesem Bereich zertifiziert werden:

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