
ABGESAGT – Die Poetisierung des Abendlandes mit Christina Warmann und Barış Yüksel
5. Dezember | 10:00 - 17:00
Wie kann Schreiben Widerstand sein? ✍🏽🔥
In dieser Veranstaltung geht es um migrantische Widerstandsliteratur in Deutschland – und um das Schreiben als Form politischer, persönlicher und kollektiver Selbstermächtigung.
Gemeinsam mit Christina Warmann und Barış Yüksel nähern wir uns Texten, Stimmen und Perspektiven, die in der deutschen Literaturlandschaft oft unsichtbar bleiben. Wir sprechen über die Geschichte widerspenstigen Schreibens, über Erfahrungen mit Rassismus, Ausgrenzung und Zugehörigkeit – und darüber, wie sich all das in Sprache verwandeln lässt.
Kreatives Schreiben wird dabei zum Werkzeug, um sich selbst auszudrücken, Erinnerung wachzuhalten und gesellschaftliche Machtverhältnisse zu hinterfragen. Durch theoretische und praktische Impulse entsteht ein Raum für Reflexion, Austausch und poetische Gegenentwürfe.
Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die Lust haben, sich mit Sprache, Identität und gesellschaftlichen Strukturen auseinanderzusetzen – unabhängig davon, ob sie regelmäßig schreiben oder einfach neugierig auf neue Ausdrucksformen sind.
Christina Warmann (sie/ihr)
28 Jahre alt, Gastarbeiterkind der 2. Generation und Politikwissenschaftlerin.
Sie arbeitet im Würzburger Bündnis für Demokratie und Zivilcourage. In ihren politischen Slam-Texten beschäftigt sie sich mit Erinnerung, Zivilcourage, Klassismus, Sexismus und Mutterschaft.

Foto: Christina Warmann
Barış Yüksel (er/ihm)
Autor und Soziologe mit Schwerpunkt auf Rassismus und postmigrantischer Erinnerungskultur.
Er ist Co-Autor der Anthologie „›Und so blieb man eben für immer‹ – Gastarbeiter:innen und ihre Kinder“ und veröffentlicht Texte und Gedichte unter anderem bei renk., Literarische Diverse und Der Schnipsel. In Würzburg engagiert er sich mit KUlturS e.V. gegen Rassismus und für gesellschaftliche Teilhabe und hat die Würzburger Woche gegen Rassismus mitinitiiert.

Foto: Lisa-Marie Kaspar



