
Demokratie-Coach – Modul 3: Diversität
8. April 2027 | 9:00 - 9. April 2027 | 17:00
Demokratie-Coach: Vielfalt und Diskriminierung in der pädagogischen Praxis reflektieren
Menschen bringen unterschiedliche Erfahrungen und gesellschaftliche Positionierungen in pädagogische Situationen ein. Diese prägen, wie sie einander begegnen, wie sie wahrgenommen werden und welche Handlungsspielräume ihnen offenstehen. Im Seminar schauen wir darauf, wie Diskriminierung und Machtverhältnisse im pädagogischen Alltag wirksam werden und wie Seminarleitungen damit aufmerksam umgehen können. Wir setzen unterschiedliche Perspektiven in Beziehung, ohne Erfahrungen gleichzusetzen, und entwickeln mit kurzen Inputs, Reflexion und Übungen erste Ideen für eine diskriminierungssensible Praxis.
Zielgruppe: Aktive und angehende Teamer:innen, Studierende, Ehrenamtliche sowie pädagogische Fachkräfte.
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden:
- Diskriminierung und Zuschreibungen in pädagogischen Situationen besser wahrnehmen
- die eigene Position und ihre Wirkung auf die gemeinsame Arbeit reflektieren
- erste Ideen entwickeln, um unterschiedliche Perspektiven und Machtverhältnisse in der eigenen Praxis zu berücksichtigen
Ihre Trainer:innen:
Oliver Berger (er/ihm) ist Referatsleitung für „qualifiziert“ in der Jugendbildungsstätte Unterfranken. Als Bildungsreferent begleitet er Gruppen und Klassen bei der Etablierung positiver Gruppendynamiken und der Entwicklung wertschätzender Gemeinschaften. Vereine und Institutionen unterstützt er bei der Durchführung rassismuskritischer Öffnungsprozesse. Seit 2009 ist er selbstständig im Bildungsbereich tätig und arbeitet mit Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei bringt er umfassende Expertise in den Bereichen Kommunikation und aufrichtiges Miteinander ein. Seit 2016 bringt Oliver zudem Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg in seine Arbeit ein und unterstützt Menschen darin, Konflikte friedlich und respektvoll zu lösen.
Karo Voráčková (sie/ihr) ist Sozialpädagogin und Bildungsreferentin im Bereich „inklusiv“. Im Rahmen ihrer Tätigkeit hat sie umfassende Erfahrung in der Qualifizierung, Begleitung und Koordination von ehrenamtlichen Teamer:innen der Jugendbildungsstätte Unterfranken. Sie ist Expertin für Themen wie (institutionelle) Diskriminierung, Sprache, Migration(s)prozesse.
Die Veranstaltung wird mit Mitteln des Bayerischen Jugendringes (Aus- und Fortbildung ehrenamtlichen Jugendleiter:innen (AEJ)) gefördert.

