
Gewaltfreie Kommunikation Einführung
13. Februar 2027 | 9:00 - 14. Februar 2027 | 17:00
Konstruktiv mit Konflikten umgehen und eigene Kommunikationsmuster reflektieren
Gewaltfrei heißt nicht wehrlos und nicht machtlos. In der Einführung lernen die Teilnehmenden das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation kennen und betrachten, wie Denken und Sprechen Begegnungen beeinflussen. Sie hinterfragen eigene Kommunikationsmuster und erkunden alternative Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu treten und Konflikten konstruktiv zu begegnen.
Zielgruppe: Teamer:innen und pädagogische Fachkräfte sowie Studierende und Ehrenamtliche, die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation kennenlernen möchten.
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden:
- eigene Kommunikationsmuster bewusster wahrnehmen
- das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation auf Situationen aus der Praxis beziehen
- erste alternative Wege für Gespräche und den Umgang mit Konflikten erkunden
Ihre Trainer:innen:
Oliver Berger (er/ihm) ist Referatsleitung für „qualifiziert“ in der Jugendbildungsstätte Unterfranken. Als Bildungsreferent begleitet er Gruppen und Klassen bei der Etablierung positiver Gruppendynamiken und der Entwicklung wertschätzender Gemeinschaften. Vereine und Institutionen unterstützt er bei der Durchführung rassismuskritischer Öffnungsprozesse. Seit 2009 ist er selbstständig im Bildungsbereich tätig und arbeitet mit Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei bringt er umfassende Expertise in den Bereichen Kommunikation und aufrichtiges Miteinander ein. Seit 2016 bringt Oliver zudem Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg in seine Arbeit ein und unterstützt Menschen darin, Konflikte friedlich und respektvoll zu lösen.
Amadou Touré (er/ihm) ist ehrenamtlicher Bildungsreferent bei der IG Metall Berlin und bildet dort neue Betriebsräte aus. Ausserdem bringt er Erfahrung in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit zu Themen der Kommunikation, Teilhabe, Konfliktlösung und -vermeidung so wie Antidiskriminierung. Als Trainer für Gewaltfreie Kommunikation unterstützt er alle in der Betriebsratsarbeit beteiligten Akteure dabei, Konflikte respektvoll und klar zu bearbeiten und eine konstruktive Gesprächskultur zu fördern. Seit vielen Jahren begleitet er Menschen in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung und bringt dabei seine umfassende Erfahrung als Ingenieur, Betriebsrat und Vertrauensperson (Schnittstelle zwischen Mitglieder und die IGM) der IGM ein. Die Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg wurde für ihn selbst zum zentralen Werkzeug, um sich in Deutschland mit rassismuskritischen Fragen zu beschäftigen, ein Umgang mit seinen Emotionen (Trauer, Wut, Hilflosigkeit, …) zu finden und eigene Handlungsspielräume zu erweitern – eine Erfahrung, die er heute an andere weitergibt.
Die Veranstaltung wird mit Mitteln des Bayerischen Jugendringes (Aus- und Fortbildung ehrenamtlichen Jugendleiter:innen (AEJ)) gefördert.

