
Keine Anmeldung mehr: Online-Seminar: Methodenkoffer – Abwägungen zwischen Braver und Safer Spaces in der Bildungsarbeit zu Diskriminierung
24. November 2025 | 10:00 - 14:00
Abwägungen zwischen Braver und Safer Spaces in der Bildungsarbeit zu Diskriminierung – Raumgestaltung im Umgang mit diskriminierungsbedingten Verletzlichkeiten.
Diskriminierungserfahrungen können besondere Verletzlichkeiten hervorrufen. Wie gehen wir damit in der Bildungsarbeit zu Diskriminierung um? Versuchen wir, das Aufrufen von Verletzlichkeiten weitgehend zu vermeiden? Versuchen wir, die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit Diskriminierung zu stärken? Arbeiten wir eher mit nach bestimmten Diskriminierungserfahrungen getrennten oder gemischten Gruppen? Was heißt das vor dem Hintergrund intersektionaler Differenzen auch in vermeintlich homogenen Gruppen? Versuchen wir, eher schonend zu arbeiten und/oder die Fähigkeit zu stärken, auch über Differenzen und Meinungsverschiedenheiten Bündnisse aufzubauen? Wie kann Wachstum über diskriminierungsbedingte Beschädigungen hinaus ermöglicht werden? Welche unterschiedlichen Bedürfnisse können Menschen im Umgang mit ihren Diskriminierungserfahrungen haben? Wie gehen wir mit Differenzen in Bedürfnissen um? Inwiefern unterscheiden wir zwischen freiwilligen und verpflichtenden Angeboten?
All dies sind Fragen, die entlang der Konzepte Safer versus Braver Spaces diskutiert werden. Die Referentin wird Impulse geben, die die Teilnehmenden darin stärken sollen, eigene bewusste Abwägungen bzgl. Potenzialen, Risiken und Nebenwirkungen verschiedener Möglichkeiten der Raumgestaltung in der Bildungsarbeit zu Diskriminierung zu treffen. Vieles lässt sich auch auf die Gestaltung von Community-Räumen übertragen.
Referentin: Katharina Debus


